Beim geringsten Verdacht muessen sie SOFORT zu einer tieraerztlichen Praxis oder Klinik fahren. Rufen sie kurz dort an und informieren sie den diensthabenden Tierarzt/die diensthabende Tieraerztin darueber, dass ihr Hund vermutlich eine Magendrehung hat.
Zoegern sie nicht, nur weil sie unsicher sind, kein Tierarzt ist ihnen boese, wenn es nach all der Hektik nur "falscher Alarm" war.
Auch nicht mitten in der Nacht, denn die Magendrehung ist ein absoluter Notfall. Wenige minuten koennen entscheidend fuer das Ueberleben des betroffenen Hundes sein.
Diagnosestellung:
Die Verdachts- Diagnose kann durch den Tieararzt oft schon allein durch die Klinische Untersuchung gestellt werden.
Die Diagnose kann dann durch ein Roentgenbild bestaetigt werden.
Behandlung
In den allermeisten Faelle ist ein Operation notwendig, um den verdrehten Magen wieder in seine richtige Lage zurueckzufuehren.
Zuerst muss der Hund aber stabilisiert werden, d.h. das Gas aus dem aufgeblaehten Magen entfernt werden. Entweder wird der Tierarzt mit einer Kanuele das Gas durch die Bauchwand ablassen, oder aber versuchen, eine Magensonde zu schieben.
Sehr wichtig ist auch eine Schocktherapie mittels schnell laufenden Infusionen. Dann kann der Hund operiert werden.
Die Operation sieht so aus, dass der Magen geleert und in seine normale Lage zurueckgelegt wird. Es gibt Tieraerzte, die den Magen nicht in seiner normal-anatomischen Lage befestigen.
Nach der Operation besteht noch fuer ca. drei Tage die Gefahr, dass der Hund erneut Herzrhythmusstoerungen bekommt, die gegebenenfalls auch noch toedlich sein koennen.