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 Kacinokatt

 Unser Bewährtes Mittel für die Zahnungszeit der Doggenwelpen



Kacinokatt

1 Tablette enthält zu gleichen Teilen:

  • Calcium carb. hahnem. D6
  • Calcium fluoratum D8
  • Calcium phosphoricum D6
  • Ferrum phosphoricum D8
  • Kalium jodatum D6
  • Acidum silicicum D8
  • Sulfur D6


Einführung

Wie viele andere homöopathische Präparate, ist auch Kacinokatt ein Multitalent, d.h. es ist bei einer Reihe von Indikationen anzuwenden. Dabei geht das tatsächliche Spektrum durchaus über die offiziell vom Hersteller genannten Störungen des Calciumstoffwechsels und den Aufbau des Binde- und Stützgewebes hinaus. Aus der Beschreibung der einzelnen Inhaltsstoffe dieses hömöopathischen Komplexmittels ist zu (er)schließen, wie wirklich vollständig an all denjenigen Aspekten des Knochens angesetzt wird, die aus den vorangegangenen Kapiteln (des Fachbuches) über den Knochenstoffwechsel und die Physiologie und Pathologie des Knochens bekannt sind.

Die einzelnen Bestandteile
 
Calcium carbonicum Calcium carbonicum wirkt auf alle Formen von Störungen des Calciumstoffwechsels und der davon betroffenen Organe. Dazu gehören die Versorgung von Knochen, Drüsen und Haut und damit auch eine Vielzahl von Themen der Haltung, der Durchsetzung und der Abgrenzung. Es ist folglich auch zurecht eines der wichtigsten konstitutionellen Mittel der Homöopathie. Gleichzeitig wirkt Calcium carbonicum bei chronischen Erkrankungen aller Haut und Drüsenbereiche, d.h. von Haut und Schleimhaut, von Tonsillen, Nasenschleimhaut (Polypen), bei Immunschwäche und bei konstitutionellen und vegetativen Schwächen der exsudativen und allergischen Diathese. Mit der Potenzstufe D6 werden sowohl organische als auch vegetative Krankheitsbilder angesprochen.
Ein weiteres bedeutendes Heilpotential (das zu Hahnemanns Zeiten noch nicht aktuell war) ist die nachgewiesene Fähigkeit des Calcium carbonicum, das heutzutage fast ubiquitäre und in die Knochen eingelagerte Strontium90 zu verdrängen.
Calcium fluoratum Calcium fluoratum ist ein ausgesprochenes Gewebemittel. Seine Hauptwirkung zielt auf das elastische Bindegewebe von Knochen, Sehnen und Bändern. Damit wird es direkt zum Heilmittel der kollagenen Matrix bei osteoporotischen Prozessen. Calcium fluoratum ergänzt die Wirkung von Calcium carbonicum, indem es zum einen dessen innere Unbeugsamkeit mildert und zum anderen die Regenerationsfähigkeit der innersekretorischen Regelkreise (Schilddrüse, Nebenschilddrüse) stützt. Damit spricht es auch die damit zusammenhängenden vegetativen und emotionellen Beschwerden an, wie beispielsweise Globusgefühl (Schilddrüse) oder Hitzegefühle an den Extremitäten. 
In den Wirkungsbereich dieses Mittels fallen also entwicklungsbezogene ebenso wie hereditäre Störungen bzw. Entgleisungen des Knochenstoffwechsels (Verknorpelungen und Verknöcherungen) und der Bänder und Sehnen (typisch überstreckbare Gelenke der Kinder).
Humorloserweise zwischen »klassisch« homöopathischer Literatur und dem Gedankengut Dr. SCHÜSSLERS abzugrenzen, wäre hier weder sinnvoll noch möglich.
Calcium phosphoricum Das Feuer des Phosphor verleiht Calcium phos. die Kraft, dem Konstitutionstyp des asthenischen, schwächlichen, und sich gleichsam vor dem Leben zierenden Menschen etwas »Feuer unter dem Hintern« zu machen. Daneben ist Calciumphosphat selbstverständlich Hauptbestandteil des Knochens. Aus dem Kapitel (Fachbuch) über den Calciumhaushalt läßt sich ableiten, warum bei einem Mangel an Calciumphosphat schnell eine körperliche und geistige Erschöpfung eintritt, Schwächeschweiß sowie »grippeartige« Schmerzen in allen Bereichen des Bewegungs- und Stützapparates. Fehlt es an dieser Substanz bereits im Kindesalter, ist mit Entwicklungsstörungen zu rechnen. Auch hier wird Haltung und damit die Qualität des Stützapparates als Konstitutionsfrage betrachtet. Dazu gehören Lymphatismus, Infektanfälligkeit und Erschöpfbarkeit, vor allem bei Kindern. Die D6 trägt der Tatsache Rechnung, daß sich zwischen organotroper und psychotroper bzw. vegetativer Wirkung nicht streng differenzieren läßt.
Ferrum phosphoricum Knochen und Blut sind untrennbar miteinander verbunden. Mangelnde Knochenqualität oder Krankheitsbilder von Knochen und Knochenstoffwechsel sind deshalb immer auch potentielle Ursachen von Blutbildungsstörungen. Dem entspricht auch das homöopathische Arzneimittelbild. Danach ist Ferrum phos. ein Mittel bei anämischen Erkrankungen mit auffallender Erschöpfung und Abmagerung. Beim klinischen Bild dieser Konstitution finden sich häufig subchronische, rezidivierende Erkältungskrankheiten, Schnupfen, grippale und bronchiale Infekte, wie sie ebenfalls bei den lymphatischen Konstitutionsbildern von Calcium carbonicum, Calcium phosphoricum und Calcium fluoratum vorkommen. Lymphe und Lymphatismus bleiben also bei allen therapeutischen Ansätzen mit dem Thema Knochen verbunden.
Kalium jodatum Der enge Zusammenhang zwischen Schilddrüse und Knochenstoffwechsel macht Kalium jodatum eine logische Wahl für diese Mittel. Andererseits dominiert es aufgrund der Potenzierung (D6) und seines Eingebettet-Seins innerhalb der übrigen Inhaltsstoffe dieses Komplexmittel nicht so stark, daß eine überschäumende Aktivierung durch den Jodanteil befürchtet werden müßte. Ansonsten stehen nach klassischer homöopathischer Literatur chronische proliferative Entzündungen, wie sie bei Schwäche des Lymphsystems auftauchen können, im Mittelpunkt der Kalium-jodatum-Wirkung. Betroffen sind davon unter anderem die Skelettmuskulatur, Sehnen, Bänder und das Periost. Somit sind mit Kalium jodatum besonders die Aspekte von Wachstum und hormoneller Umstellung angesprochen, und die Wirkung der verschiedenen Calciumkomponenten ergänzt.
Silicea Das homöopathische Silicea ist eines der wichtigsten Mittel bei der lymphatischen Diathese zur Stärkung bei Gewebsschwäche des Bandapparates, der Knochen und der Gelenke. Silicea hat eine sowohl körperlich als auch geistig stärkende Wirkung. Daher wirkt es gegen durch Krankheiten bedingte Erschöpfung ebenso wie zur Stärkung des konstitutionell schwachen Menschen. Silicea gehört zu den grundsätzlichen Mitteln bei chronischer Entzündung und Eiterung sowie zur Regeneration nach längeren Krankheitsphasen.
Sulfur Daß Sulfur in der Lage ist, eine Krankheit von innen nach außen zu bringen, gehört zum Grundwissen der Homöopathie. Dies gilt für Sulfur als reines Ausleitungsmittel aber auch in Verbindung mit anderen homöopathischen Arzneimitteln, wenn es angesagt ist, um das therapeutische Ziel der einzelnen Komponenten zu verbessern. Man könnte fast meinen, daß bei allen Medikamenten, die langfristige Prozesse beeinflussen sollen, Sulfur in relativ niedriger (und damit milder) Potenz zu empfehlen ist, um festsitzende Therapiehindernisse in Bewegung zu bringen. Sulfur wirkt in diesem Sinne auf alle Organe und Organsysteme bei chronischen, substantiell-krankhaften Zuständen. Daneben unterstützt es auch bei körperlich schlechter Entwicklung und als Adjuvans bei allergischen Erscheinungen oder verzögerter Ausscheidung von Toxinen, beides Situationen infolge einer Immunschwäche.

Zusammenfassung

In seinen Grundzügen und aus den Charakteristiken seiner Einzelbestandteile abgeleitet ergibt sich für Kacinokatt das Bild eines Präparates mit Einfluß auf die lymphatischen und rachitischen Konstitutionstypen und der gesamten Palette der darin vorkommenden Krankheitsbilder. Dazu unterstützt es die Regulation der physiologischen Funktionsketten, so in der Wachstumsphase von Kindern und Jugendlichen, bei allgemeinen Störungen des Knochenwachstums, bei Bindegewebsschwäche und Zuständen schlechter Rekonvaleszenz. Vor allem die Calciumkomponenten sind bekannt für ihre Wirkung auf die lymphatischen und rachitischen Konstitutionstypen. Daneben ist Kacinokatt gut geeignet als Unterstützungsmittel zur D-Vitamin-Therapie.